Das DNN-Update - Das sind die OB-Kandidaten für den zweiten Wahlgang

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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
Die AfD schickt Maximilian Krah auch in den zweiten Wahlgang der Oberbürgermeister-Wahl - und das ist gut so. Damit hat diese Partei nichts mit dem Ausgang der Wahl zu tun und beraubt sich der Möglichkeit, Legenden zu bilden. 2015 zog die AfD ihren Bewerber, der auf 4,8 Prozent gekommen war, noch zurück. Krah behauptete jetzt, die AfD habe zugunsten von Hilbert zurückgezogen. Als ob dieser auf 4,8 Prozent angewiesen war.
Das neue Stadtoberhaupt wird sich nicht als „Oberbürgermeister von Gnaden der AfD“ diffamieren lassen müssen. Es wird ein Duell geben zwischen Amtsinhaber Dirk Hilbert und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen, eine Richtungswahl zwischen bürgerlich und links – obwohl Krah antritt. Der AfD-Mann hat mit 14,6 Prozent im ersten Wahlgang das Potenzial seiner Partei in Dresden ausgeschöpft. Besser wird es nicht.
Die Kandidatur von Krah wird Hilbert nicht schaden. Wer glaubt, ein AfD-Bewerber auf dem Stimmzettel spiele der Grünen Jähnigen in die Karten, springt zu kurz. Welcher AfD-Wähler kreuzt denn Hilbert an, wenn auf dem Wahlzettel kein AfD-Bewerber steht? Hilbert hat sich stets hörbar von der AfD distanziert und den Satz geprägt: „Die AfD ist ein schädliches Element für Dresden.“ Dieser OB soll allen Ernstes Schaden nehmen, weil die AfD wieder antritt?
Der Schlüssel zum Wahlsieg liegt für Hilbert bei der CDU. Die Zahlen zeigen: Die Christdemokraten haben „ihren“ Bewerber am 12. Juni nicht geschlossen unterstützt. Hilbert muss alles daran setzen, die CDU-Wähler am 10. Juli zu mobilisieren. Für Eva Jähnigen hängt alles von den SPD- und Linke-Wählern ab. Bleiben diese enttäuscht der Wahlurne fern oder unterstützen sie aktiv einen Wechsel an der Rathausspitze?
Stadtoberhaupt wird, wer die meisten Stimmen von Stammwählern anderer Parteien zieht. Auf AfD-Stimmen ist die Person, die Dresden die nächsten sieben Jahre regieren wird, aber nicht angewiesen.
Ihr
Thomas Baumann-Hartwig
DNN-Chefreporter
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