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Das DNN-Update - Kein Sieger bei Dresdner OB-Wahl

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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
wer Dresden in den nächsten sieben Jahren an der Stadtspitze repräsentieren wird, ist nach der Oberbürgermeisterwahl weiter offen. Aber ein paar spannende Vorentscheidungen sind an diesem Wahlsonntag gefallen. Dirk Hilbert (FDP) konnte als Amtsinhaber klar die meisten Stimmen für sich verbuchen, verfehlte die notwendige absolute Mehrheit aber deutlich. Dass er in vier Wochen, wenn die einfache Mehrheit der Stimmen reicht, gewinnt, ist indes alles andere als gewiss.
Denn das linke Parteienspektrum wird sich gemeinsam auf Eva Jähnigen als Gegenkandidatin einigen. Der Kandidat der Linken, André Schollbach, der mit 10,3 Prozent ein Debakel erlebte, nur auf Platz 5 landete und die Quittung für einen inhaltslosen Ego-Wahlkampf bekam, wird ebenso zurückziehen wie sein SPD-Pendant Albrecht Pallas. Der Landtagsabgeordnete hatte sich mehr ausgerechnet, musste aber mit dem Manko antreten, in der Stadt weit weniger bekannt zu sein als die Konkurrenz. Da er im Wahlkampf ebenfalls nicht punkten konnte, blieb am Ende mit 15,2 Prozent nur Platz 3. Bisschen wenig für eine Partei, die den Bundeskanzler stellt.
Dass der Wahlkampf eher fad war, mag mit daran liegen, dass die Wahlbeteiligung bei unter 50 Prozent lag und sogar noch niedriger war als 2015. Man hatte die gesamte Zeit nicht den Eindruck, dass diese Wahl den Dresdner wichtig oder gar Wechselstimmung zu verzeichnen war. Umso kritischer muss man das Wahlergebnis des OB sehen, der daraus kaum Profit schlagen konnte. Auch er konnte die vergangenen Wochen nicht entscheidend punkten.
So wird neben den Nichtwählern, die es nun zu mobilisieren gilt, der AfD-Kandidat Maximilian Krah, der 14,2 Prozent der Stimmen holte, zum Zünglein an der Waage. Da Hilbert der AfD kein Angebot machen wird, hat Krah eigentlich keinen Grund, seine Kandidatur zurückzuziehen. Für seine Wähler bedeutet das eine Zwickmühle. Halten sie dem Rechtspopulisten die Stange, könnten sie ungewollt dafür sorgen, dass eine Grüne an die Stadtspitze kommt. Oder bleiben sie zu Hause? Oder wählen sie Hilbert als kleineres Übel? Der zweite Wahlgang in vier Wochen verspricht spannender zu werden als der erste.
Ihr
Dirk Birgel
DNN-Chefredakteur
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